



Käfig-Symbionten
in der Ausstellung "Pigeon Paradox" im Projektraum MeinBlau, 2026
Die Symbionten bestehend aus ausrangierten, gebrauchten Vorgelkäfigen, mit sichtbaren Spuren von Vögeln.
Die Installation ist interaktiv und wird durch einen Bewegungsmelder ausgelöst. Es wird eine Auf- und Abwärtsbewegung der Kamera aktiviert, die einen von oben filmt.
Man schaut hinunter auf einen Monitor und erblickt sich selbst in einem Käfig, aus einer sich bewegenden Vogelperspektive. Es ist ein Spiel mit Multi-Perspektiven: zwischendurch wird auch ein Beamer eingesetzt, sodass sich die Perspektive wieder verändert.
Die Arbeit ist inspiriert von einer speziellen Flugfähigkeit der Tauben: dem Senkrechtstart, der ihnen im urbanen Raum enorme Vorteile erschafft.
Die Symbionten werden zu handlungsfähigen Crittern (nach Haraway) und die Situation zu einer Intra-Aktion (nach Barad)
Siehe auch unter > Kuration "Pigeon Paradox"
